Das Hamburger Startup Beagle Systems hat eine Seed-Finanzierungsrunde in Höhe von 5 Millionen Euro abgeschlossen. Die Runde wurde von PT1 und AENU angeführt. Mit dem Kapital soll die innovative Drohnentechnologie weiterentwickelt und das Wachstum in Europa beschleunigt werden.
Die Langstrecken-Drohnen von Beagle Systems sind speziell für die Inspektion von Energieinfrastrukturen konzipiert. Sie erfassen hochauflösende Geodaten effizienter als Hubschrauber und helfen, Methanemissionen und Bedrohungen für kritische Infrastruktur frühzeitig zu erkennen.
Mehr Sicherheit und Nachhaltigkeit
“Die Unterstützung unserer Investoren ermöglicht es uns, Europas kritische Infrastruktur in geopolitisch herausfordernden Zeiten widerstandsfähiger zu machen”, so das Unternehmen. Die autonomen Drohnen starten aus speziellen Hangars, werden aus der Ferne überwacht und liefern präzisere Daten als Satellitenaufnahmen – bei geringeren Emissionen.
Expansion und Wachstum
Beagle Systems wurde 2019 von Oliver Lichtenstein, Jerry Tang und Mitja Wittershagen gegründet. Bei ihren ersten Schritten wurden sie im Gründungszentrum der Technischen Universität Hamburg Startup Port @TUHH begleitet.
Mit der neuen Finanzierung plant das Unternehmen den Ausbau seiner Technologie und eine Expansion in neue Märkte. Kunden zahlen pro Kilometer Pipeline für die erfassten Daten.
Mit der Finanzierungsrunde ist Beagle Systems gut gerüstet, um die Inspektion von Energieinfrastrukturen zu revolutionieren und einen nachhaltigen Beitrag zur Sicherheit und Umweltfreundlichkeit der Branche zu leisten.